Was ist Salsa?

Was ist Salsa?

Salsa ist die Definition für lateinamerikanische Lebenslust, für Freude an Musik, Tanz und Bewegung – ein Mix aus Temperament, Leidenschaft, Energie und Spaß.

Der Reiz dieses Tanzes liegt in seinen unerschöpflichen Improvisations- und Interpretationsmöglichkeiten. Jeder Mensch bewegt sich anders und der Kreativität sind beim Salsatanzen keine Grenzen gesetzt. So können immer neue Figurenkombinationen entstehen und jeder kann seinen eigenen Stil entfalten.

Salsa ist ein Paartanz lateinamerikanischen Ursprungs, der sich in den 1960er Jahren in den USA aus verschiedenen karibischen Rhythmen entwickelt hat. Das Wort „Salsa“ ist Spanisch und bedeutet „Soße“ – eine bunte Mischung aus verschiedenen „Zutaten“: Traditionelle afrokubanische Stile wie Son, Bolero und Rumba gehören zu ihren Vorgängern.

Mit der Zeit haben sich die unterschiedlichsten Salsa-Tanzstile herausgebildet. Grundsätzlich wird zwischen Colombian Style, Cuban Style, L.A. Style, New York Style und Puerto Rican Style unterschieden. Der Cuban Style wird kreisförmig getanzt und ist durch viele Wickelfiguren gekennzeichnet, während die anderen Salsa-Stile auf einer imaginären Linie vor und zurück getanzt werden.

In unseren Salsa Panda-Tanzkursen unterrichten wir den L.A. Style, der sich Ende der 1980er Jahre an der Westküste der USA entwickelt hat und immer auf den ersten Schlag („on 1“) und auf der Linie getanzt wird. Charakteristisch für diesen Stil sind außerdem improvisierte oder einstudierte Schrittkombinationen und Hand- und Körperbewegungen (Styling-Elemente), mit denen vor allem musikalische Soli ausgeschmückt werden.

Quelle: Knolle, Claudia (2008): Salsa, Merengue, Bachata und deren enormer Boom. Dissertation Uni Wien.

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